8 Tipps zur Erholung im Urlaub

Erholung im Urlaub – und was man beachten soll

Die Urlaubs- bzw. Ferienzeit ist bald da! Wir zählen ( in Oberösterreich) 4 Tage!! Jippie Yeah, freuen sich die einen. Hilfe (!) denken die anderen. Gemeint sind all jene, die nun dafür sorgen müssen, dass ihre Kinder plus/minus 9(!) Wochen betreut werden. Oder aber auch jene, die der Packstress überrollt, weil sie für andere Familienmitglieder mitpacken müssen. Oder diejenigen, die im Urlaub mehr Stress als Erholung erwartet, weil entweder die Kinder noch zu klein sind oder der Partner mit Ausflugsprogrammen Druck macht und man selber nur EINFACH NIX TUN will.

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8 Tipps zur Erholung im Urlaub

1. Achte auf deine Bedürfnisse

Kommunikation ist die halbe Miete und damit der beste Streitvermeider oder positiv formuliert, der Harmoniebringer. Besprich mit deiner Urlaubsbegleitung deine Erwartung von der Reise im Vorfeld.

Eure individuellen Bedürfnisse solltet ihr so gut wie möglich aufeinander abstimmen. Wer lieber entspannen will, aber einen Partner hat, der am liebsten den ganzen Tag auf den Beinen ist, könnte einen Kompromiss eingehen, der so aussehen könnte: vormittags Besichtigung oder Radfahren- whatever -, nachmittags Ruhe und am Abend könnte man ja wieder Programm machen…respektvolle Kommunikation ist hier gefragt. Die ersten beiden Urlaubstage sollten unverplant bleiben, um anzukommen und um innehalten.

Was brauche ich

Stell dir diese Frage wann immer es geht. Diese Frage hat nichts mit Egoismus zu tun. Sie dient der Kommunikation mit deinem Innersten. Viele Menschen übergehen diese wichtige Stimme und lassen die von innen geforderte Erholung/ Entspannung nicht zu, meist dem Partner oder den Kindern zuliebe. Fordere diese Zeit ein. Es ist auch dein Urlaub.

2. Nimm dir deine Auszeiten.

Egal ob als Mutter, Vater oder Partner. Nimm dir deine Zeit für dich und mach was dir am meisten Spaß macht. Du musst nicht alles mitmachen was deine Familie von dir fordert oder dein Partner von dir erwartet. Rückzug ist erlaubt und sinnvoll.

Wie ich es mache: Wir teilen uns die Betreuungszeiten auf. Etwa beim Schwimmen oder auch in der Früh. Einer geht mit den Frühaufstehern zum Frühstück, der andere schläft sich aus. Das hat sich bewährt. Miteinander geht es leichter.

 3. Urlaube mit Begleitung:

Wenn du kleine Kinder hast, nimm dir Eltern, Schwiegereltern oder Oma/Opa mit in den Urlaub. Natürlich sollte euer Verhältnis ein gutes sein, um deinen Erholungsfaktor nicht zu gefährden.

Bei mir: dieses Modell – mit Eltern oder Schwiegereltern in den Urlaub fahren, hat sich sehr bewährt. So konnten mein Mann und ich unsere eigenen Auszeiten genießen und mal gemeinsam ausschlafen.

4. Keine Arbeit im Urlaub.

Emails abrufen – NO! Handy ausschalten – YES!  Auch wenn es hart klingt, so ist es doch ein Befreiungsschlag einmal unerreichbar zu sein.

5. Nimm Pannen mit Humor.

Packe unbedingt eine Portion Humor ein. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und nehmen uns oft viel zu wichtig. Neues Hotel sowie eine neue Umgebung können zur Herausforderung im Urlaub werden. Mein Tipp: entspricht beispielsweise das Zimmer nicht den Vorstellungen, dann bleib ruhig und freundlich. Wendet euch an die Zuständigen und schildert konstruktiv die Lage (was ich da schon alles mithören durfte…OMG). Mit (bestimmter)Freundlichkeit (nicht zu verwechseln mit Unterwürfigkeit) kommt man immer (!!!) schneller ans Ziel. Wie überall ist auch in diesem Fall die Kompromissbereitschaft ein bewährtes Mittel zum Zweck.

6. Geh den Urlaub langsam an.

Nimm dir Zeit um dich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Nicht immer stellt sich sofort das gewünschte oder erwartete Urlaubsfeeling ein. Schraube deine Erwartungen auf ein Minimum, lass dich überraschen und noch einmal sei OFFEN FÜR NEUES.

7. Speichere Glücksmomente.

Erlebst du beflügelnde und wunderschöne Momente so versuche diesen mit alle deinen Sinnen zu erfassen. Schau dir den Moment detailgenau an und mach ein Gedächtnisfoto davon. Lausche allen Geräuschen, rieche alle Düfte, fühle tief rein in dich und schmecke die Umgebung, vielleicht schmeckst du eine leichte Salzbrise in deinem Mund – merke dir diese Situation. Speichere dir diesen Moment bewusst ein um diesen im Alltag wieder abrufen zu können. So hast du länger was von deinem Urlaub. Man kann diese Situationen auch ankern, das ist eine tolle Technik aus dem mentalen Training. Irgendwann kannst du dann aus deinem Erinnerungsalbum im Kopf aus dem Vollen schöpfen und dich immer und überall in diese Stimmung versetzen.

8. Erleichterunsgmaßnahme für zuhause.

Vor der Abreise sortiere ich immer schon die Wäsche, eine Erleichterung für das Ankommen zuhause. Das haben wir uns angewöhnt.

Geniiiieeeeße deinen Urlaub !!

Urlaub steht für: Entspannung, abschalten und seine Zeit mit der Urlaubsbegleitung nützen, Neues ausprobieren, offen sein für die Welt. Das alles gibt deiner Persönlichkeit so viel mehr, als beispielsweise den angestauten Stress oder deine vielleichtige Unzufriedenheit mit Alkohol zu betäuben oder deine Leere mit viel zu viel Essen zu füllen. Bewege dich, atme das Leben ein, schau dir einen Sonnenaufgang an und bewundere die Vielfalt der Natur. Werde eins mit ihr und versuche dir selber nahe zu sein.

Am Donnerstag gibts noch mehr zum Thema URLAUB.

Marion beleuchtet am Donnerstag die Ernährung im Urlaub. Urlaub ist Urlaub ganz klar, aber man sollte sich ja auch wohlfühlen, und weder die Völlerei noch die Trinkerei sollten im Vordergrund stehen. Dein Organismus kann sich dabei nicht erholen, im Gegenteil er wird zu Höchstleistungen angespornt.

Ich stelle meinen Kindern immer bewusst einen großen Gemüseteller zu ihrem selbst geholten Frühstück. Obst schneide ich meist selber klein, da die dargebotenen Obstsalate in Zuckerwasser vor sich hin „siaßeln“. Meist nehme ich das Obst auch für später mit. Spätestens in einer bis zwei Stunden kommt bei den Kindern ohnehin der nächste kleine Hunger. Kinder sind Nachahmer und brauchen Vorbilder. Man hat als Eltern großen Einfluss auf die Ernährungsweise der Kinder. Ich lebe meine bewusste Ernährungsform vor, esse bewusst, probiere gerne Neues aus. Das tun auch meine beiden Mädels, auch wenn sie vieles in die Serviette spuken. Dran bleiben und immer wieder probeirnen, lautet hier die Devise. Der Geschmack verändert sich bei Kindern im Laufe der Monate und Jahre immer wieder. Diesen wertvollen und interessanten Aspekt werden wir gleich nach dem Gsundpudeln – Urlaub Ende Juli samt Experteninterview beleuchten.

In diesem Sinne – darf ich euch schon einen wunderschönen und erholsamen Urlaub wünschen.                                                                                                                                         Wer mag: unsere Urlaube – mit Erholungfaktor sowie Ernährungtipps gibt es mitzuverfolgen auf gsundpudeln – Instagram und Facebook in den Storys.

Hattest du schon mal das Bedürfnis nach Urlaub vom Urlaub? Wie erholst du dich auf Reisen? Schläfst du viel? Bist du aktiv? Bist du schon mal alleine verreist? Oder immer in Gesellschaft? Stellst du dich leicht ein auf deine Begleitung?

Have a great time – Dicker Schmatzumarmer – und : Sei lieb zu dir, deine Conny Dürnberger.