*Die wahre Fleischeslust*

Hallo liebe Leserinnnen und Leser,

wie bereits angekündigt geht es bald los mit unserer nächsten gsundpudeln Challenge!

Dieses Mal fühlen wir unserem Fleischkonsum auf den Zahn.

Fragst du dich eigentlich manchmal:

  • Woher das Steak, der Burger oder generell das Fleisch, das du verspeist, herkommt?
  • Ist dir immer bewusst, dass du ein Lebewesen verspeist? Krass ausgedrückt – ein Leichenteil?
  • Ist es dir wichtig, unter welchen Umständen dieses Tier gelebt hat und gestorben ist?

Ich, Conny Dürnberger, lebe seit fast 30 Jahren fleischlos. Wie es dazu kam? Ich war in der Pubertät und es war ein Film im Biologieunterricht, der mich anregte, tiefer in die Thematik – Massentierhaltung einzutauchen. Recherchieren hat mir immer schon Spaß gemacht. Meine Neugierde war unbremsbar.

Schlachthofszenarien, und vor allem die Art und Weise wie Tiere gehalten wurden und nach wie vor werden, veränderten mein Weltbild gravierend. So war für mich der Fleischkonsum ad acta gelegt. Für mich war es glasklar, Tiere esse ich NIE WIEDER. Abgesehen davon – könnte ich auch nie eines umbringen…

Wohlgemerkt, der geschmackliche Aspekt war es nicht. Ich kenne ja auch einige, denen Fleisch nicht schmeckt, wobei dies ja meist die Gewürze ausmachen, die das Fleisch zu dem machen, was es dann is(s)t. Schnitzerl, Schweinsbraten, Fleischlaibchen oder Gulasch – sind ja wahrhaftig einmalig im Geschmack. Wenn mich Freunde oder Bekannte fragen, warum ich Ersatzprodukte kaufe, dann genau aus diesem Grund. Übrigens die Hälfte meiner Familie isst Fleisch, aber (wahrscheinlich durch mich) sehr bewusst.

Zur Entscheidung kam auch noch der gesundheitliche Aspekt. Je weniger tierische Produkte man konsumiert, desto besser. Zahlreiche Studien belegen dies.

Zahlen, Daten, Fakten:

Laut einer Studie soll der Allesesser(Omnivore) in seinem Leben 1094 Tiere essen. Das sind etwa vier Kühe und Kälber, vier Schafe, zwölf Gänse sowie 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. Nicht mit aufgezählt wurden Fische und andere Meerestiere.

Das ergibt etwa 60 Kg Fleisch pro Jahr.

Was es bringt weniger Fleisch zu essen kannst du dir in diesem Kurzfilm (3sat, Nano) anschauen.

IRRTUM:

-Menschen brauchen Fleisch!

„Stimmt nicht“, erklärt Helmut Oberritter, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). „Ein Erwachsener kann sich ohne Schwierigkeiten fleischlos ernähren.“ Mit Milchprodukten, Eiern und Fisch, sei es leichter, sich vollwertig zu ernähren. Wer allerdings rein vegetarisch oder vegan leben möchte, müsse seine Nahrung sorgfältig auswählen und zusammenstellen und gegebenenfalls auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Nein, denn die Palette an uns zur Verfügung stehenden Lebensmitteln ist so breit, dass es im Grunde kein Problem für uns darstellen sollte, die fehlenden Vitamine und Nährstoffe durch pflanzliche Produkte ersetzen zu können.

 

4 Gründe weniger Fleisch zu essen

Ich, Marion Budovinsky, bin seit gut 3,5 Jahren überwiegend VEGANERIN und das ist gut so.

Bei mir spielten jedoch weder die ethischen noch die ökologischen Aspekte eine Rolle, sondern bei mir waren es rein gesundheitliche Gründe, weshalb wir komplett auf das tierische Eiweiß verzichteten.

Ich muss aber sagen, dass je länger man so lebt, desto sensibler wird man und mittlerweile spielen die ethischen und ökologischen Aspekte eine RIESEN Rolle.

Erschreckend ist, dass viele gar nicht wissen, was sie sonst essen sollen – dabei gibt es  doch sooooo tolle pflanzliche Lebensmittel, mit denen man seinen Teller füllen kann.

Hier meine 4 Gründe weniger Fleisch zu essen oder ganz darauf zu verzichten:

1. Wir Westeuropäer essen einfach zu viel Fleisch und Wurst

Wenn man sich die Ernährungspyramide ansieht, wird eines ganz klar: Fleisch und Wurst steht ganz oben und bedeutet, dass es eher selten verzehrt werden soll. Klartext:

  • 1 bis 2 Portionen Fisch in der Woche
  • Maximal 3 Portionen fettarmes Fleisch oder fettarme Wurstwaren

So, und wie sieht es tatsächlich aus?

Wir Westeuropäer essen leider viel zu viel an Fleisch und Wurst. Wenn man sich bei einigen den Speiseplan ansieht, dann beginnt der Tag bereits mit einem Ham and Eggs oder Wurstbrot, Mittag geht es dann weiter mit einer Fleischmahlzeit und am Abend gibt es dann a gscheide Jausn 😉

2. Gesundheitliche Aspekte

In den letzten Jahrzehnten ist der Verzehr tierischer Lebensmittel stark gestiegen. Der große Eiweißkonsum und die hohe Fettaufnahme sind großteils die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten. Durch den hohen Cholesteringehalt und die gesättigten Fettsäuren kann es zu Kreislauferkrankungen, hohen Blutfettwerten, Gicht, Adipositas und vieles mehr kommen. Nicht zu vergessen, dass die Schadstoffbelastung tierischer Lebensmittel zum Teil extrem hoch ist.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem Konsum von Fleisch, konkret rotem und verarbeitetem Fleisch. Es sei nachweislich krebserregend.

 3.  Ökologische Aspekte

  • Wasserverschwendung – für 1kg Rindfleisch werden 3000L Wasser verwendet
  • Verschmutzung der Gewässer – Mist aus modernen Mästereien verschmutzt die Flüsse und See. Der Schmutz enthält Nitrate und Phosphate, die in offenen Gewässern die Algen so stark wachsen lassen, dass dem Wasser der Sauerstoff entzogen wird. Das Ökosystem dieser Gewässer gerät aus dem Gleichgewicht.
  • Nahrungsmittelverschwendung  – 60% der Getreide- und 90% der Sojabohnenernte wird als Futtermittel für Nutztiere. Diese riesigen Futtermengen können im eigenen Land nicht mehr produziert werden, was bedeutet, dass wir importieren müssen.

Selbstlob stinkt bekanntlich, aber ein Vegetarier oder Veganer hinterlässt einen viel besseren ökologischen Fußabdruck als ein Fleischesser – *Schulterklopf*

4. Ethische Aspekte

Ich möchte hier gar nicht belehren und mit irgendwelchen grauslichen Tiergeschichten oder Schlachtungsvideos anfangen. Meiner Meinung nach sollte man sich einfach mal drüber Gedanken machen, WENN man Fleisch isst: Woher kommt das Fleisch, wie ist das Tier gestorben, könnte ich selbst ein Tier töten UND würde ich mein Haustier essen? Krass?! Naja, ich denke, es wäre einfach wichtig, dass man sich nicht wahllos das Fleisch oder die Leberkässemmel in die Figur steckt, sondern einfach mal drüber nachdenkt bevor man es isst und sich bewusst macht: WAS ESSE ICH DA JETZT GENAU???

Hier noch ein toller Tipp von Rüdiger Dahlke:

“Wahre Fleischeslust – Die Fleischeslust wäre viel besser auf die sinnlich-erotische-sexuelle Ebene zu verlegen und hier ungleich gesünder und erfreulicher zu leben als bei der Ernährung. Ein fulminantes Liebesleben mit langen Liebesfesten ist in jedem Fall energetisch enorm belebend. ”

Also Leute – habt euch lieb 😉

Gsundpudeln Challenge

Wir von gsundpudeln wollen ein Zeichen setzen und schauen, wer es schafft mal 7 Tage komplett auf Fleisch zu verzichten.

Machst du mit? Schaffst du es ?

#fleischlos – 7 Tage ohne Fleisch.

Dazu wollen wir dir einige Rezepte zur Verfügung stellen, die du per Mail von uns erhältst, wenn du mitmachen möchtest.

Anmeldung unter: gsundpdudeln@gmx.at

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Wir freuen uns auf DICH !

Deine gsundpudlerinnen Conny Dürnberger und Marion Budovinsky