Intervallfasten als gsundpudeln Challenge

Momentan liest man es überall:
Intermittierendes Fasten, Intervallfasten, Kurzzeitfasten

Ist das einfach ein neuer Trend oder steckt doch mehr dahinter?
Fasten scheint in unserer Gesellschaft immer wichtiger zu werden. Der schnelle und meist stressige Lebensstil gepaart mit schlechten Ernährungsgewohnheiten haben einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit.

Aber was ist denn dieses Intervallfasten überhaupt?
Intervallfasten (auch intermittierendes Fasten oder Kurzzeitfasten genannt) ist eine Art des Fastens, wo es grundsätzlich NICHT darum geht WAS man isst, sondern WANN man isst. Es gibt mehrere Methoden des Kurzzeitfastens, wobei ich persönlich sagen muss, dass die 16:8 Methode die alltagstauglichste ist.

16:8 Rhythmus
Bei 16:8 beschränkt man den Zeitraum des Essens auf 8 Stunden und die restlichen
16 Stunden wird gefastet – was bedeutet: 16 Stunden nichts essen. Puh, das hört sich im ersten Moment sehr extrem an. Aber wenn man bedenkt, dass man von den 16 Stunden mal auf jeden Fall mind. 8 Stunden schläft, dann ist es doch gar nicht mehr so schlimm. Wasser und ungesüßten Tee trinken, ist übrigens immer erlaubt. Ja sogar Kaffee ist erlaubt – jedoch ohne Milch und ohne Zucker.

Beispiel: von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr darf man essen, die restliche Zeit wird gefastet.

Jetzt fragst du dich vielleicht – WARUM SOLL ICH MICH DENN SO QUÄLEN?
Wenn ich dir mal bewusst mache, welch positive Auswirkungen diese Fastenzeit auf deinen Körper hat, dann siehst du die 16:8 Methode vielleicht mit ganz anderen Augen.

Das magische Hormon
Forscher haben herausgefunden, dass man bereits nach 6-8 Stunden Fasten das Wachstumshormon „HGH“ (=Human Growth Hormone) ausschüttet.

Dieses Wachstumshormon ist eines der wichtigsten Hormone des Körpers. Wichtig zu wissen ist, dass das Hormon in den ersten zwei Jahrzehnten am meisten produziert wird. Ab dem 30. Bis 35. Lebensjahr nimmt die Produktion stetig ab. Um das 60. Lebensjahr herum wird dieses Wachstumshormon so gering ausgeschüttet, dass es zu einem deutlichen physischen und psychischen Verfall kommt, der auch sichtbar ist.

Dieser Wachstumshormonmangel kann folgende Auswirkungen haben:

  • schlechter Allgemeinzustand sowohl im physischen wie auch psychischen Bereich
  • abnehmende Muskelmasse
  • zunehmender Körperfettanteil
  • zunehmendes Auftreten an Herz- Kreislauferkrankungen
  • abnehmende Knochendichte
  • Abnehmen der sexuellen Lust
  • Depressionen
  • dünnere und faltenreichere Haut, uvm

Man hat jedoch beobachtet, dass bereits nach 24 Stunden Fasten der HGH Wert bei Frauen auf das 13-fache und bei Männern auf das 20-fache des HGH Ausgangswertes vor dem Fasten gestiegen ist. (Artikel der Forscherin Tara Parker-Pope, New York Times, 2011)
Am Rande bemerkt: War ja klar, dass es die Männer wieder einfacher haben – pfffffffff

Man sieht, dieses Hormon hat sozusagen fast eine magische Wirkung.

Das ist der Grund, der FÜR das intermittierende Fasten spricht.
Doch es geht nicht nur das HGH, es gibt noch einige ander Gründe, die FÜR das fasten sprechen.

Vorteile des Fastens

  • enormer Gewinn für die Gesundheit
  • dein Immunsystem wird stärker
  • die Lebensqualität steigt
  • bringt neuen Rhythmus und mehr Lebendigkeit ins Leben
  • es spart Geld und Zeit
  • man verliert die Kilos zwar langsamer, aber dafür nachhaltiger, weil der Grundumsatz beim Fasten nicht sinkt
  • Entschlackung der Zellen: die Zellen werden recycelt
  • Fettabbau

Darf ich in den Essphasen ALLES essen?

Wenn man bezüglich Intervallfasten recherchiert, stößt man immer wieder darauf, dass es bei dieser Fastenform nicht darum geht WAS man isst, sondern WANN man isst. Somit bleiben viele im Glauben, sie können in den Essphasen essen, was sie wollen: Schoko, Chips, Schweinsbraten,…. das mag vielleicht sogar stimmen in Bezug auf das Gewicht, nämlich, dass man trotz dieser Lumpereien nicht zunimmt. ABER: ich bin der Meinung, dass es sehr wohl wichtig ist, dass man sich in dieser Zeit auch ÜBERWIEGEND gesund ernährt. Gesund heißt für mich, vollwertig, überwiegend pflanzlich und zuckerfrei. 2,5 – 3 Liter trinken in Form von Wasser und ungesüßten Tees. Wobei ich auch hier gerne die 80/20 Regel anwende. Mach 80% richtig, dann kannst du 20% …eh scho wissen….lumpen 😉

Kurzzeitfasten ist insbesondere dann erfolgreich, wenn man sich in den Essphasen mit vollwertigen Lebensmitteln beglückt. Wenn man den Organismus zufrieden stellt, indem man ihm die richtigen Dinge gibt, stellt sich auch ein angenehmes Sättigungsgefühl und somit Wohlbefinden ein.

Hast du Lust diese Art des Fastens gemeinsam mit uns zu probieren?
Dann starte mit uns gemeinsam in die:

#gsundpudeln_challenge 16:8 Intervallfasten

Wir fasten 7 Tage und das in diesem Intervall: 16 Stunden wird nichts gegessen, aber getrunken und 8 Stunden stehen zur Verfügung um zu essen.
Je nachdem, wie du dir deinen Tage einteilt, wirst du entweder später frühstücken oder früh Abendessen.
Was bekommst du von uns:

  • Frühstücksrezepte to go
  • Eine mp3 Entspannungsübung für deine 16 stündige Essenspause
  • Liste mit Ernährungsideen für die 8 Stunden Essen
  • Liste mit Ideensammlung für deine Zeit ohne Essen

Wir starten am 25.März und fasten bis einschließlich 31.März. Anmelden kannst du dich unter happy@gsundpudeln.com – lass uns gemeinsam gsundpudeln – wir freuen uns auf dich.

Deine Gsundpudlerinnen

Marion Budovinsky & Conny Dürnberger