Mein Weg zur gesunden Ernährung

Hallo meine Lieben,

heute gibts einen Beitrag von mir, Marion Budovinsky, in dem ich euch von meinem Weg zur gesunden Ernährung erzählen möchte

Es gibt 2 Varianten den Inhalt zu konsumieren. Diejenigen die lieber reinhören,  können den Podcast horchen und für all jene, die lieber lesen, habe ich eine Blogversion verfasst.

https://soundcloud.com/conny-duernberger/gsundpudleln-marion-budovinskys-weg-zur-gesunden-ernahrung

Mein Weg zur gesunden Ernährung

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit gesunder Ernährung und deshalb ist es für mich jetzt absolut nicht mehr vorstellbar, dass die Leberkässemmel früher täglich auf meinem Speiseplan stand. Ganz abgesehen von der Mayonaise im Semmerl und dem Rot-Blauen Energy Getränk, welches ich dazu getrunken habe. Pfui Teifi, das waren Zeiten…..

Wer mich seit meiner Kindheit kennt, weiß, dass ich immer zu den Kleinsten und Dünnsten gezählt habe. Ich konnte essen was ich wollte und war trotzdem nie breiter als ein Besenstil…. Als ich in die erste Klasse Volksschule kam, hatte ich 16 Kilo (nur zum Vergleich: meine 4 jährige Tochter wiegt 18 Kilo) Natürlich war ich auch immer die letzte in der Stirnreihe – das zog sich bis zur 3. Klasse Gymnasium, aber ich lies mich davon grundsätzlich nicht unterkriegen. Denn dafür war ich immer die Schnellste –  Sport war meine große Leidenschaft.

Mit 3 Jahren habe ich mit dem Eiskunstlauf begonnen und diese große Liebe hielt 17 Jahre lang. Trotz des täglichen Trainings, der eisernen Disziplin und der ein oder anderen Träne, die ich vergoß, war dies eine tolle Zeit. Wer kann schon damit angeben, dass er Eiskunstlaufen kann …

Nur wenn ich heute darüber nachdenke, was ich meinem Körper in dieser leistungsstarken Zeit eigentlich angetan habe, frage ich mich wirklich: wie habe ich das geschafft? Denn obwohl meine Eltern immer frisch und super lecker kochten, war das Thema Ernährung nämlich absolut KEIN Thema. Klar, ich war ja eh so dünn und konnte sowieso alles essen….

Süßigkeiten standen bei mir jeden Tag am Speiseplan und das Frühstück bestand auch schon vor 30 Jahren aus einem Kipferl mit Nutella….gut war´s.

Bitte nicht falsch verstehen, das ist jetzt kein Vorwurf an meine Eltern, denn ich liebe die geschmackvolle und frische Küche meiner Mama heute noch. Sie ist für mich sowieso die beste Köchin.

Aber ich bin mir über eines heute definitiv bewusst: hätte es damals jemanden gegeben, der einem erklärt, wieviel mehr an Lebensqualität und Vitalität man mit gesunder Ernährung erzielt, so hätte ich mir so manche Kopfweh- und Müdigkeitsattacke ersparen können.

Irgendwann kam natürlich die Zeit, wo die Burschen interessanter wurden, das  Eislaufen immer mehr zur Qual wurde und ich von einem Tag auf den anderen die Eislaufschuhe auf den Nagel gehängt habe.

Es begann die große Sturm und Drang Zeit – anscheinend habe ich meine Pubertät nicht ordentlich ausgelebt, denn mit 17 war sie dann auf einmal da: die Rebell – Zeit.

Von der Leberkässemmel zur Veganerin

Ich kann mich an eine Zeit erinnern, an der ich täglich, bevor ich zur Arbeit fuhr, beim Bäcker anhielt, mir eine Leberkässemmel mit Mayonnaise und eine Red Bull Dose kaufte. Im Auto wurde das 1-er Menü dann gleich verdrückt und immer wieder stellte ich mir die Frage: warum bin ich eigentlich ständig so müde?

Leider ist das so – viele junge Leute haben einfach kein Konsequenzdenken. Und ich gehörte definitiv dazu. Mir geht´s ja eh gut, ich schau gut aus, hab einen guten Körper und gesund bin ich auch…

Schicksale bewegen zum Umdenken

Doch wie so oft im Leben, muss etwas passieren, damit endlich ein Umdenken statt findet. Bei mir hat natürlich das erste Umdenken mit meiner Schwangerschaft zu meiner 1. Tochter Lena begonnen. Plötzlich ist man nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich. Man kauft sich schlaue Bücher, geht zu diversen Vorträgen und Dr. Google gibt ja auch so manchen Rat. Das Interesse an gesundem Leben und vor allem gesunder Ernährung wurde immer größer.

Damals war ich halt noch der festen Überzeugung, dass wenn ich alles in Bio einkaufe und esse, dann ist DAS gesund. Heute weiß ich natürlich, dass gesundes Essen nichts mit Bio zu tun hat. Ich kaufe nach wie vor in Bioqualität, aber man muss sich über eines bewusst sein: eine Bio-Schokolade hat genau so viel Zucker wie eine konventionelle Schokolade – denn Zucker ist Zucker. Und das hat mit gesund definiticv nichts zu tun.

Leider gab es in den letzten 11 Jahren einige schicksalhafte Begegnungen und Schicksalsschläge, die vor allem mit Gesundheit zu tun hatten und speziell meine Familie betraf. Schwere Zeiten, die mich und meine Familie teilweise durch die Hölle gehen ließen.

Doch ich habe einen sehr sehr positiven Wesenszug und er ist, dass ich aus allem Negativen, viel Positives herausholen kann.

Denn eines ist klar: hätte ich so manche Dinge in meinem Leben nicht erlebt, wäre ich heute nicht da wo ich bin. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, meine Werte und auch die Werte meiner Familie haben sich komplett geändert – nämlich dahingehend, dass die Gesundheit und das Glücklichsein oberste Priorität haben.

Durch diese Schlüsselerlebnisse wurde mir eines klar – eine große Leidenschaft ist der Gesundheitsbereich. Meine Familie und ich haben am eigenen Leib erlebt, wie sich die Gesundheit, die Vitalität und auch die Lebensqualität dermaßen verbessert, wenn man sich Gutes tut.

Vegan -oder doch nicht ganz?

Ich bin der festen Überzeugung, auch wenn ich viel Sport und Bewegung mache, mental gestärkt bin und auch in meiner Balance bin – wenn die Ernährung nicht stimmt, ist DAS alles NICHTS.

Das mögen vielleicht harte Worte sein, aber als ich aufgrund unserer ganzen Erlebnisse, die Ernährung meiner Familie vom einen auf den anderen Tag auf komplett Vegan, ohne Zucker und ohne Brot umstellte, stellten wir alle fest, wie gut uns das tut.

Ich muss dazu sagen, dass ich absolut nicht dogmatisch bin und es immer wieder Ausnahmen gibt, denn diese sind auch wichtig für mich und für meine beiden Kinder – man möchte ja auch nicht gesellschaftsunfähig werden.

Wir haben jetzt eine Ernährungsweise gefunden, die uns ALLEN gut tut. Zu Hause machen wir 95% richtig und wenn wir unterwegs sind, dann darf auch gelumpt, genascht und das gegessen werden, worauf man Lust hat.

Ich gebe seit fast 3 jahren mit meiner lieben Kollegin Nicole Kalkgruber vegane Kochworkshops unter dem Namen Greencooking und wir haben einfach festgestellt, dass die Menschen bereit sind, mehr Zeit in ihre Gesundheit und Ernährung zu investieren. Seit über 1 Jahr bin ich Ernährungscoach und mir ist es ein riesengroßes Anliegen, den Menschen zu zeigen, wie einfach und lecker die gesunde Küche sein kann.

Gesunde Ernährung für die Gsundpudeln-Community

Zum Thema gesunde Ernährung wirst du in den nächsten Blogartikeln mehr erfahren.

Auf Facebook findet ihr leckere und gesunde Rezepte unter https://www.facebook.com/greencookingat/ und ab sofort wird es jeden Mittwoch ein gesundes Rezpet oder einen Bewegungsinput geben, wie ich Sport easy in den Alltag einbauen kann.

Ihr Lieben vergesst nicht:

Reichtum ist viel,

Zufriedenheit ist mehr,

aber die Gesundheit ist alles.

Eure Marion Budovinsky 🌱

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