Open Window effect

Grippewelle, Infekt- und Erkältungszeit – und krank werden wollen wir alle nicht. Gesund essen, regelmäßig Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Sport sowie Ruhe müssten uns doch fit halten. Doch leider fühlen sich viele momentan vor allem nach absolvierten Bewegungseinheiten schwach und ausgelaugt. 
Was könnte dahinter stecken? Ich, Conny Dürnberger bin auf den sogenannten Open Window Effect gestoßen.

#gsundbewegen 

Den Effekt, den ein, wortwörtlich übersetzt, offenes Fenster mit sich bringt, den kennen wir. Herrliche, frische Luft. Vor allem auch im Winter ist es essentiell täglich zu lüften. Dabei wird empfohlen, je nach Personenanzahl im Haushalt täglich 2 bis 4 Mal zu lüften. Das sogenannte Stoßlüften sollte 5 bis 10 Minuten dauern. 

Aber bei dem Effekt, der hier gemeint ist, handelt es sich um etwas ganz anderes.

Ich bin eher durch Zufall drauf gestoßen. Denn ich habe kürzlich bei offenem Fenster und -1 Grad Außentemperatur mein Ausdauertraining absolviert und hatte am nächsten Tag schreckliche Gliederschmerzen. Darum hab ich mal gegoogelt und stieß auf den „Open-Window- Effekt“. Dieser hat mit meinem offenen Fenster im Trainingsraum auch nichts zu tun, nun ja, im weitesten dann doch.

OPEN WINDOW bezieht sich aufs Immunsystem

Dieses Phänomen hat also weder rein gar nichts mit einem Fenster zu tun. Vielmehr ist es ein Begriff, der den Zustand unseres Immunsystem beschreibt.

Demnach ist nach einer sportlichen Belastung, das Immunsystem für drei bis 24 Stunden geschwächt. Während dieser immunologischen Lücke gilt es sein System zu unterstützen, denn in dieser Zeit entsteht ein erhöhtes Erkrankungsrisiko (überwiegend grippale Infekte oder Infektionen der Harnwege, aber auch Durchfälle).

Dies gilt vor allem im Winter, weil der Körper einer generell höheren Infektanfälligkeit unterliegt. Den Effekt gibt es aber das ganze Jahr über. 

6 Tipps gegen den O.W.E :

  1. Bekleidung der Jahreszeit anpassen
  2. Ausreichend schlafen
  3. Regenerationszeiten beachten
  4. Gesunde, vitalstoffreiche Ernährung
  5. Nach dem Training möglichst schnell ins Warme, duschen und umziehen
  6. Im Winter eher die Grundlagenausdauer trainieren.

Sport macht also krank ?

Nein. Wer sich nicht übernimmt und auf sich horcht, dem hilft Sport nachweislich länger gesund und fit zu sein. Noch besser ist es, wenn du Spaß an der Bewegung hast und du dich nicht durch einen ungesunden Ehrgeiz in eine sportliche Überbelastung manövriert. Freude an der Bewegung verkleinert den Effekt massiv. Moderates Training mit dem Antreiber Lust stärkt außerdem dein Immunsystem und führt zu mehr Stressresistenz. 

Viel Freude beim gsund bleiben. Deine Gsundpudlerin Conny Dürnberger